Umgang mit COVID-19

Das Letzte, was wir tun möchten, ist den Dienst der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin ganz abzumelden. Solange es geht, werden wir Menschen in Not beistehen.

Um die Ausbreitung des Virus COVID-19 zu verlangsamen und damit Menschenleben zu schützen, sind inzwischen alle Veranstaltungen im Land Berlin abgesagt. Neue Informationen zu Anlaufstellen, zum Stand der Dinge, hilfreiche Links und zum Infektionsschutz gibt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unter:

https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/coronavirus/ 


Die Senatsverwaltung hat seit dem 28. Januar 2020 eine Hotline geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können. Diese ist von 8-20 Uhr geschaltet. Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit. Derzeit ist die Hotline stark frequentiert, gibt die Verwaltung an, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann. 

(030) 9028-2828

Umgang in der NFS/KI Berlin:

- Beständiger Kontakt mit den zuständigen alarmierenden Behörden, um mögliche Risiken für unsere Arbeit auszuschließen; keine Einsatzleitung wird uns leichtfertig anfordern.

- Alle Gruppentermine (Teamtreffen, Fortbildungen usw.) in der nächsten Zeit absagen

- Einsätze möglichst normal besetzen; ohne Eigen- oder Fremdgefährdung.

- Mit der Feuerwehr ist abgesprochen, dass wir aus dem RTW heraus mit Handschuhen und Einmalmaske versorgt werden. Eine Anweisung, wie die Maske anzulegen ist, ist per E-Mail erfolgt. Die Kleidung ist nach dem Einsatz sofort zu wechseln.

- Die Tätigkeiten in der Seelsorge umfassen grundsätzlich keine pflegerischen Handlungen, sodass es im Allgemeinen nicht zu einem ausreichend engen körperlichen Kontakt kommt, der zu einer Infektion führen könnte.

- Bitte vor jedem und nach jedem Einsatz sind alle NFS und KIT angehalten gründlich die Hände zu waschen.

- Zwei Meter Mindestabstand und keine Berührungen im Gesicht sind ebenfalls unabdingbar.

- In jedem Fall gilt, dass alle Seelsorgenden auf sich und auf die Kranken und Geschwächten achten sollen und sich bei eigenen Anzeichen von Erkrankung zurückziehen.

- Wenn es keine Einsätze mehr in direkten Kontakt mit Menschen geben darf, werden wir auf eine mediengestützte Seelsorge ausweichen.

In der linken Spalte sind weiterführende Links zusammengetragen.

Im Ausbildungsteam wurde entschieden, die beiden kommenden Ausbildungstermine, 14.3.20 und 4.4.20, auszusetzen.

Stand: 26.3.20, 19:00 Uhr

Fachinformation des BBK

In Zeiten, in denen wegen des Coronavirus persönliche Kontakte eingeschränkt werden müssen, ist neben dem Internet das Telefon, das Mittel der Wahl, um in Kontakt zu treten und sich zu informieren. Die sich rasch ändernde Lage führt dazu, dass viele Menschen einen erhöhten Bedarf an gesicherten und unterstützenden Informationen haben. Die Einschränkungen im öffentlichen Leben und im persönlichen Bereich führen zu einem erhöhten Organisationsaufwand. Vieles wird aktuell online oder telefonisch erledigt. Das Telefon bietet die Möglichkeit, dies im persönlichen Kontakt und in Bezug auf die individuellen Belange zu tun. Daher wurden in den letzten Tagen und Wochen bundesweit zahlreiche Hotlines eingerichtet bzw. die telefonischen Erreichbarkeiten vieler Stellen erweitert.

Das BBK hat daher Empfehlungen und Tipps zur Einrichtung und Aufrechterhaltung einer Hotline zusammengestellt. Diese Hinweise umfassen sowohl Tipps zu den organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen einer Hotline als auch zur Gesprächsführung am Telefon.

COVID-19 - Arbeit an der Hotline

COVID-19 - Tipps bei häuslicher Quarantäne

COVID 19 - Tipps für Eltern

Hilfe und Unterstützung für Kinder

Aus aktuellem Anlass bereitet die KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung zu verschiedenen aktuellen Fragestellungen eine Sammlung von Handreichungen zum Umgang mit Kindern aus psychotraumatologischer Sicht vor. In diesem Zusammenhang wurden auch andere zur Verfügung stehende internationale Handlungsempfehlungen gesichtet und miteinbezogen. Die Angaben und auch weiteren Flyer werden regelmäßig aktualisiert. Das steht dann unter https://aetas-kinderstiftung.de 

Infoblatt 1

Infoblatt 2