Eigene Verarbeitung

Sehr wichtig zum Schutz der eigenen Gesundheit ist es, dass die/der Notfallseelsorger*in, die/der Kriseninterventionshelfer*in selbst geeignete Möglichkeiten der psychischen Verarbeitung belastender Situationen kennt, sie trainiert und anwendet. Sie sind Menschen wie alle anderen, keineswegs allmächtig oder unverletzlich und so wenig wie andere vor seelischer Überforderung und daraus resultierender psychosomatischer Erkrankung gefeit. 

Daher bietet die NFS/KI Berlin allen Notfallseelsorger*innen und Kriseninterventionshelfer*innen Einzelsupervision oder Kollegiale Beratung nach jedem Einsatz an, um das Gesehene und Erlebte aufarbeiten zu können. So können mehrere Schultern daran tragen. 

Zudem finden Sie in der Linkbox auf der rechten Seite einen Link zum FORD-Modell - "Wenn die Seele überläuft, Stressbewältigung für psychosoziale Interventionskräfte" von Dirk U. Schmidt-Herholz.

Einsätze während der Corona-Pandemie

Um einer Infektion vorzubeugen, wird das Infektionsschutzkonzept der NFS/KI Berlin ständig überprüft und weiterentwickelt.

 

Umgang in der NFS/KI Berlin:

- Beständiger Kontakt mit den zuständigen alarmierenden Behörden, um mögliche Risiken für unsere Arbeit auszuschließen

- Alle Gruppentermine (Teamtreffen, Fortbildungen usw.) finden online statt

- Vorgeschriebene Hygienemaßnahmen sind einzuhalten

- Testungen sind regelmäßig vorzunehmen

- Zwei Meter Mindestabstand und keine Berührungen im Gesicht sind ebenfalls unabdingbar.

- Keine Einsätze in Quarantänehaushalten

- Einsatz von Mediengestützter PSNV

Einsatzdokumentation

Die Einsatzdokumentation verfolgt nicht nur das Ziel, statistische Daten zu erheben. Sie ist auch ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der eigenen Verarbeitung von Einsätzen. Ebenfalls kann die Einsatzdokumentation bei Fragestellungen rund um Einsätze ein wertvolle Aufklärungshilfe sein.

Berichtsbogen für Örtliche NFS und KIT in Berlin.

Anwesenheitsliste für die Nachverfolgung.

Videos zum Überblick über Hygienemaßnahmen